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 Amerikanetz
 Netzwerk westfälische Amerika-Auswanderung seit dem 19. Jahrhundert

Traurige Nachricht: Dietmar Willer †

Am 16. Januar 2009 ist unser Netzwerkfreund Dietmar Willer verstorben.

Viele von uns kennen ihn seit der 1. Netzwerktagung in Herford. Das Protokoll vermerkt nur einen Satz: "Herr Willer aus Lage hat sich vor allem mit Schiffslisten und den darin verzeichneten Lipper Auswanderern beschäftigt." Doch dieser eine Satz sagt viel über den Menschen Dietmar Willer, der in unendlicher Bescheidenheit unendlich viel für die Auswandererforschung in Lippe getan hat.

Über 15 Jahre beschäftigte ihn das Thema der Auswanderung nach Amerika. Aus der Suche nach eigenen Familienangehörigen ist eine Datenbank von ca. 17.600 lippischen Auswanderern erwachsen. Dietmar Willer hat mit immenser Ausdauer Passagierlisten, Archive, Kirchenbücher und Censuslisten nach lippischen Namen durchsucht und die Informationen zusammengetragen: Eine Pionierarbeit, die auch in Fachkreisen höchste Anerkennung gefunden hat.

Dietmar Willer hat die Ergebnisse seiner Recherchen stets mit allen geteilt, die ihn um Auskunft baten. Freundlich, geduldig und bescheiden stand er allen, die es wollten, mit Rat und Hilfe zur Seite. Aber stets war er auch begierig Neues zu lernen und zeigte großes Interesse an den Arbeiten seiner Forscherkollegen.

Dass heute viele Menschen in aller Welt auf Dietmar Willers Datenbank über das Internet (www.lippe-auswanderer) zugreifen können, beweist einmal mehr die Uneigennützigkeit seines Handelns. Diese Internetseiten sind zu einer wahren Fundgrube für Familienforscher geworden.

Wir wünschen uns, dass möglichst viele Forscher ihre Ergebnisse mit den lippischen Freunden des Arbeitskeises "Der Genealogische Abend" teilen. So würde der Nachlass von Dietmar Willer lebendig bleiben und wachsen – und dies wäre ganz sicher in seinem Sinne.


Der Ausgang der Wahlen in den Partnerstädten

Es ist interessant festzustellen, dass in vielen unserer Partnerstädte der Republikaner McCain die Nase vorn hatte, wenn auch das Ergebnis im gesamten Bundesstaat oft Obama vorn sah. Lesen Sie beispielsweise zu New Melle den folgenden Zeitungsartikel:

Für Verls Partnerstadt Delphos (Ohio) ist es ein wenig komplizierter, da sich in Delphos drei Counties treffen, doch das Ergebnis war ebenso eindeutig: John McCain überzeugte 62,8% der Wählerinnen und Wähler, während Barack Obama mit 35,5% nur gerade einmal ein gutes Drittel der Stimmen bekam. Die 20 Wahlmännerstimmen von Ohio allerdings gingen an das demokratische Lager. Nähere Einzelheiten zur Wahl in Delphos und eine persönliche Einschätzung des Wahlergebnisses durch den Vorsitzenden der Partnerschaft Verl-Delphos ist in der NW nachzulesen:

  • Artikel aus der Neuen Westfälischen vom 06.11.2008 (wird nachgereicht)


Bundesverdienstkreuz für Martin Holz

Bundespräsident Köhler hat das Gründungsmitglied unseres Amerikanetzwerks, Martin Holz aus Rosendahl-Osterwick (Kreis Coesfeld), für seinen Einsatz pro Heimatpflege, Versehrtensport, Genealogie und speziell bei der Auswandererforschung im westlichen Münsterland mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.

Bei einer Feierstunde im Rathaus Osterwick dankten Landrat Konrad Püning und Bürgermeister Franz-Josef Niehues Martin Holz für sein jahrzehntelanges, ehrenamtliches Engagement sowie zahlreiche Veröffentlichungen zu Genealogie und Migration.

In seiner Laudatio auf den Geehrten hob der Landrat des Kreises Coesfeld vor allem Holz' 30-jährige, gründliche wie erfolgreiche Erforschung der Auswanderung ganzer Heerscharen "Münsterländer kleiner Leute und Bauernjungen" während des 19. Jahrhunderts nach Nord- und Südamerika hervor. Mit Zusammenstellung zahlloser Einzelbiografien von bis dahin weitgehend unbekannten Migranten aus Westfalen habe Martin Holz dauerhaft eine "Brücke der Verständigung" zwischen der alten und der Neuen Welt geschlagen und buchstäblich Heimatgeschichte geschrieben.


Buch unseres Netzwerkmitglieds Udo Thörner: "Venne in Amerika"

Die wissenschaftliche Arbeit trägt den Untertitel "Die Geschichte der USA-Auswanderung aus einem niedersächsischen Dorf im 19. Jahrhundert" und untersucht eingehend die Schicksale der 2.000 Auswanderer aus dem Dorf Venne im Osnabrücker Land. Den Schwerpunkt legt Udo Thörner auf die Siedlung im Mittleren Westen: Er beschreibt ausführlich die 15 wichtigsten Zielregionen der Venner Auswanderer und beleuchtet dabei viele Einzelbiographien. Der Autor geht auch auf die Gründe für die massenhafte Auswanderung ein ("Push- und Pull-Faktoren") und schildert die heute nicht mehr vorstellbaren Reisebedingungen. Statistische Auswertungen stellen einen Bezug der dörflichen Venner Auswanderungsgeschichte zur gesamtdeutschen Auswanderungsbewegung des 19. Jahrhunderts her. Im Anhang der umfangreichen Untersuchung sind die Namen und Zielorte aller Venner Auswanderer aufgeführt.

Das Buch, herausgegeben vom Arbeitskreis Familienforschung Osnabrück e.V., hat 322 Seiten und kostet 16,- €. Rechtzeitig zur USA-Reise von 35 Vennern im Herbst 2008 kam die englische Fassung des Werkes auf den Markt. Lesen Sie dazu auch die entsprechenden Artikel des Wittlager Kreisblatts vom 23.10.2008 bzw. der Bramscher Nachrichten vom 24.10.2008:


Netzwerktagung 2008 wieder ein voller Erfolg!

Der Koordinator des Netzwerks, Michael Rosenkötter, begrüßte die anwesenden Mitglieder des Amerikanetzes und zahlreiche Gäste zur Netzwerk-Jahrestagung am 6. September 2008 im Stadtarchiv Bad Oeynhausen. Ein besonderer Dank ging an Rico Quaschny vom Stadtarchiv und seine Mitarbeiterinnen, die die Tagung so gut vorbereitet hatten.

In Abwesenheit des Gründers unseres Netzwerks, Friedel Schütte, verlas der Koordinator dessen Grußwort. Herr Schütte führte aus, dass das Netzwerk in eindrucksvoller Weise unglaublich viel auf die Beine gestellt habe; so eine spezielle Bibliographie zur Auswanderungsforschung, zahlreiche Veröffentlichungen von Netzwerk-Mitgliedern, Vertiefung der transatlantischen Sister-City-Arbeit, Vernetzung von Forschern und Forschungseinrichtungen und Anstoßen zahlreicher neuer Projekte.

Das Netzwerk ist über seine Hompage für viele Forscher zu einem Anlaufpunkt geworden, um Forschungen in Deutschland und den USA zu begleiten und zu fördern. Wöchentlich werden Anfragen an das Netzwerk gestellt und i.d.R. kann weitergeholfen werden...

Lesen Sie für alle weiteren Informationen bitte das Protokoll der Netzwerktagung!

 

Ehrung für Friedrich Schütte

Bei der 20-Jahr-Feier der Städtepartnerschaft zwischen Melle (Niedersachsen) und New Melle (Missouri), die am 16. Juni 2008 unter freiem Himmel im Grönenbergpark in Melle stattfand, wurde der Initiator und Mann der ersten Stunde des Amerikanetzwerks Friedrich Schütte mit der Ehrenmitgliedschaft im Deutsch-Amerikanischen Freundeskreis Melle – New Melle geehrt. Rechts das Foto von der Überreichung der Ernennungsurkunde an Friedrich Schütte durch den Vorsitzenden des DAFK Wilhelm Röper.

Lesen Sie alles Weitere über das Jubiläum und die Ernennung Friedrich Schüttes in einem ausführlichen Artikel von Jürgen Krämer im Meller Kreisblatt vom 18.06.2008 (1.27 MB).

 

Ehrung für Hubert Heitz

Aus Anlass des 20-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft zwischen Melle (D) und New-Melle (USA) wurde Hubert Heitz im Rahmen eines Empfangs im Generalkonsulat der USA in Hamburg für sein langjähriges und unermüdliches Engagement in der Partnerschaft geehrt. Die Ernennungsurkunde zum Ehrenmitglied des Deutsch-Amerikanischen Freundeskreises Melle nahm Heitz aus der Hand der Generalkonsulin Karen E. Johnson in Empfang. Lesen Sie dazu auch die ausführlichen Berichte auf den Seiten der Freiwilligen Feuerwehr Melle und im Meller Kreisblatt vom 22.05.2008 (1.89 MB).

 

Mitteilung zum Beitrag "Ein (Auswanderer-) Lied geht um die Welt"

Netzwerkgründer Friedrich Schütte hat vor einiger Zeit auf unserer Homepage unter "Beiträge" Text und Noten des berühmten Auswandererliedes "Heil dir, Columbus ..." zusammengetragen. Hierzu erreicht ihn jetzt die Mitteilung von Netzwerkfreund Gisbert Strotdrees aus Münster mit folgendem Text:

"Eher durch Zufall habe ich eine CD-Aufnahme des Sängers Andreas Scholl entdeckt. Scholl hat eine CD mit dem Titel "Way faring stranger" bei der Plattenfirma Decca herausgegeben, auf der er 19 amerikanische bzw.deutsch-amerikanische Folkksongs interpretiert. Dass letzte Lied auf der CD ist "Heil dir, Columbus". Außerdem ist auf der CD noch ein "Lied vom Mississippi" zu hören, während alle übrigen Titel offenbar britischen oder amerikanische Ursprungs sind".

 

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